Presse

HAZ Allgemeine Zeitung - 11.02.2017

Ein CD Projekt mit Bach und Luther von Katharina Derlin.
" Bach- Konzerte sind für mich ein großes Gebet " sagt Serra Tavsanli. Die 38- Jährige Pianistin hat gerade ihre CD " Luther und Bach " veröffentlicht. Passend zum Reformationsjubiläum nähert sie sich Luther musikalisch und schlägt damit eine Brücke vom Reformator zum Komponisten.

Bergische Morgenpost -27.01.2017

Für Pianistin Serra Tavsanli gehören Luther und Bach untrennbar zusammen. Die Pianistin trat selbst ans Rednerpult, um über Bachs Musik zu sprechen. Gerade heute, wo Konflikte zwischen Religionen unübersehbar seien, müsse man sich an Bachs universelle Musik halten.'Wo Bach ist, ist ein Glaube- welcher auch immer. Die gut 80 Zuhörer stimmten ihr zu- mit kräftigem Applaus.Musikerin und Rezitator ergänzten sich perfekt. Wie die schwarzen und weißen Tasten auf dem Klavier.

26. November 2010 - Eilenburg

"Die Erwartungen waren also hochgesteckt. Sie wurden nicht enttäuscht. Es kam eine junge, frisch und natürlich auftretende Dame, die sich ohne zu zögern an ihr Arbeitsgerät begab und einfach anfing zu spielen. Und wie! Kraftvoll und zupackend, mit irrsinnig schnell perlenden Läufen leidenschaftlich über die Tasten preschend und dann wieder behutsam und sinnend die Akkorde und Harmonien auskostend - ganz so, wie es das Werk erfordert." (Wolfgang Hirsch)

30. Mai 2010 - Rheinberg (Rheinische Post)

Rheinische Post: Die beeindruckende Vielfalt romantischer Gefühle und Stimmungen sowie ihre zahlreiche Wandlungen stellte die in Istanbul geborene Pianistin Serra Tavsanli in einem Klavierabend der Musikalischen Gesellschaft in der Stadthalle vor. Mit Werken von Frédéric Chopin, Clara Wieck und Robert Schumann ließ sie die Zuhörer teilhaben an der besonderen Qualität und Ausdruckskraft dieser Komponisten, die sich deutlich von anderen musikalischen Stilen abhebt. Durch Tavsanli erhielten die oftmals süßlich-verkitscht dargebotenen Sätze ihren wahren Charakter zurück und klangen sorgsam reduziert, verinnerlicht, ohne an inwendiger feinfühliger oder gar auditiver Substanz zu verlieren. (Udo Spelleken)

30. Mai 2010 - Rheinberg (WAZ)

WAZ: Eine Welle der Gefühle. Mit Anmut und spielerischer Leichtigkeit verzauberte Pianistin Serra Tavsanli das Publikum. Mit einem ungeheuer flüssigen Spiel schwebte sie fast über die Tasten, mit geschlossenen Augen und zart wiegenden Bewegungen versank sie in ihrer eigenen Musik. Hier brillierte die Pianistin. Ein echtes Erlebnis. (Alexander Florie)

18. Jan. 2010 - Freundeskreis Musik Gaußig

Sächsische Zeitung: Spannung knisterte für ein erlesenes Erlebnis. Ihre Arbeit am Flügel wurde zum Hör- und Seherlebnis, zog sie doch alle Register bis zu sphärisch-romantischer Aussage. Beeindruckend die absolute Stille, die dem Spiel vorausging, bevor erste Akkorde trumpften. Bestechend, wie ihre Hände Spannung und Entspannung gestalteten und Leidenschaft auslösten. Schön, wie sie sich freispielte. Phasen der Ruhe erfreuten. Ebenso die seltenen Pianissimi in Lieder ohne Worte von Mendelssohn. Da strahlten Kleinode der Lebensfreude und Virtuosität in den Festsaal des Sorbischen Museums.

21. Okt. 2009 - Klavierabend Eröffnungskonzert Classic Young Stars

Tagesspiegel: Fest und entschlossen ist ihr Anschlag, die Akkorde von Bachs Chaconne d-Moll in der Fassung von Busoni sind wie Setzungen, die kein Widerspruch zulassen. Schumanns Sonate fis-Moll Op. 11 wird so erfrischend pragmatisch alle romantische Metaphysik ausgetrieben. Tavsanli gibt den Tönen Atem und Zeit, und auf einmal ist ganz vergessen, dass hier auch ein Jubiläum gefeiert wird. (Udo Badelt)

www.tagesspiegel.de/kultur/kurz-und-kritisch

19. Mai 2009 - "Mit Bach in die Gegenwart" im Steingraeberhaus Bayreuth

Nordbayerischer Kurier: Ihr Programm hat ein Gesicht. Ausgangs- und Zielpunkt ist Johann Sebastian Bach. Bei Max Reger konnte die Interpretin mit ihrer Fingerfertigkeit brillieren. Auch César Franck greift auf barocke Formen zurück - freilich in der Klangsprache des späten 19. Jahrhunderts, der die Pianistin einfühlsam nachspürte. Der zweite Teil des Konzerts stand ganz im Zeichen der Chaconne. Eine reizvolle Gegenüberstellung (mit der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina und Bachs Chaconne in Busonis Transkription), der die Pianistin mit großer gestalterischer Kraft und Gespür für orchestrale Klänge zu Leibe rückte. (roko)